Hier erhalten Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Allgemeine Fragen
Mülltrennung:
Kunststoff- und Verbundstoffabfälle von Verpackungen müssen laut Abfallwirtschaftsgesetz in den Gelben Tonnen bzw. Säcken entsorgt werden. Bioabfall muss ohne Verpackung bzw. Kunststoffsackel in der Biotonne entsorgt werden. In der Kunststoff- und Biotonne dürfen nur die vorgesehenen Abfälle entsorgt werden. In der Restmülltonne dürfen nur jene Abfälle entsorgt werden die nicht gesondert gesammelt werden! Da die Entleerung nur 1 mal pro Monat erfolgt, ist eine gewissenhafte Mülltrennung unbedingt erforderlich. Abfuhrplan Baden: Entnehmen Sie bitte den aktuellen Abfuhrplan der Homepage des GVA Baden.
Schimmelbildung/Richtiges Lüften
Schimmel als Folge überhöhter Luftfeuchtigkeit muss nicht sein. Lesen Sie hierfür unsere Infobroschüre. Diese erklärt die Ursache für Schimmelbildung und enthält Infos zur Vorbeugung und Entfernung.
Strom/Gas Ab/An/Ummeldung
Grundsätzlich gilt, dass jeder Mieter/Eigentümer selbst Energielieferverträge mit dem jeweiligen Anbieter abschließt. Die verschiedenen Energieanbieter bieten hierfür auch ein Onlineservice an. Dort erfahren Sie auch etwaige Telefonnummern. Über unserer Rubrik Links gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Anbietern
Meldezettel
Das offizielle Meldezettelformular zum download erhalten Sie hier.
Einzugsermächtigung

Die monatliche Vorschreibung (Miete, Betriebskosten bzw. bei Wohnungseigentum: Reparaturrücklage, und Betriebskosten) kann von uns durch Erteilen einer Einzugsermächtigung automatisch von Ihrem Konto eingezogen werden. Laden Sie hierfür bitte das Formular  herunter und senden sie es per Post oder Fax an unsere Kanzlei.

Hausbesorgerobliegenheiten:
Der Hausbesorger hat die Pflicht, das Interesse des Hauseigentümers bezüglich der ihm obliegenden Arbeiten mit Umsicht, Sorgfalt und Redlichkeit wahrzunehmen, alle wahrgenommenen oder ihm sonst zur Kenntnis gebrachten Gebrechen an dem Hause oder Beschädigungen der Haus- und Wohnungsbestandteile, aus denen dem Hauseigentümer oder dritten Personen Schaden an Gesundheit oder Vermögen entstehen könnte, dem Hauseigentümer ehestens zu Anzeige zu bringen und auf die Einhaltung der Hausordnung durch die Hausbewohner zu achten.


Reinhaltung und Wartung des Hauses:

Dem Hausbesorger obliegt:

  1. Die Sorge für die regelmäßige Reinigung der im Folgenden angeführten, zum Hause gehörigen, der Benutzung durch alle oder wenigstens durch mehrere Hausbewohner zugänglichen Räumen, soweit sich deren Verschmutzung aus der regelmäßigen und üblichen Benützung ergibt.

  2. Das Reinigen der Stiegen, Gänge und Wasserleitungsmuscheln und der auf Stiegen, Gängen und Wasserleitungsmuscheln befindlichen, aus Metall und aus sonstigem Material gefertigten Bestandteile sowie das Kehren der Höfe, soweit Stiegen, Gänge, Wasserleitungsmuscheln und Höfe allen Hausbewohnern zugänglich sind, wobei Stiegen und Gänge einmal wöchentlich zu kehren und einmal wöchentlich nach vorherigem Kehren zu waschen, Höfe einmal wöchentlich zu reinigen sind.

  3. Das Reinigen der Waschküche und des zum Wäschetrocknen bestimmten Raumes einmal monatlich.

  4. Das Kehren des Kellers, ausgenommen der zu den einzelnen Wohnungen oder anderen Räumlichkeiten gehörigen Kellerabteile, einmal monatlich.

  5. Das Putzen der Stiegenhaus- und Gangfenster, ausgenommen Gangfenster, die zu Wohnungen oder anderen Räumlichkeiten gehören, dreimal jährlich in angemessenen Zeitabständen, wenn die Stöcke und Rahmen der Stiegenhaus- und Gangfenster und deren Verankerung in gutem Zustand, die Glasscheiben gut verkittet, Sicherheitshaken angebracht sind, Sicherheitsgürtel zur Verfügung gestellt werden und außerdem solche Reinigungsarbeiten ohne besondere Gefahr von jedermann verrichtet werden können.

  6. Das Reinigen der Gehsteige und deren Bestreuung bei Glatteis, soweit dies in Erfüllung der dem Hauseigentümer nach den bestehenden Vorschriften obliegenden Verpflichtungen erforderlich ist.

  7. die Sorge für die Beleuchtung des Hauses, soweit dies ohne besondere Gefahr möglich ist: das Licht in den Stiegenhäusern, Gängen etc. ist während des ganzen Jahres allabendlich bei Eintritt der Dunkelheit, spätestens bei Beginn der Straßenbeleuchtung aufzudrehen und nach Schließung des Haustores abzuschalten. Jedenfalls hat der Hausbesorger für eine rechtzeitige Beleuchtung (auch in den Morgenstunden) der vorgenannten Hausteile in der Weise Sorge zu tragen, dass eine Gefährdung der Benützer des Hauses hintangehalten wird. Die Beleuchtungsanlagen, wie Lampen, Glaskugeln usw., sind stets rein und staubfrei zu halten.

  8. Weiters obliegt dem Hausbesorger die Wartung der Wasserleitung: Dieser ist besonderes Augenmerk zuzuwenden, jede Verunreinigung ist sofort schriftlich dem Hauseigentümer (Verwalter) zu melden. Zur Verhinderung des Einfrierens der Wasserleitungseinrichtungen sind die Kelleröffnungen geschlossen zu halten und die freiliegenden Leitungsteile (Hauswechsel, Wassermesser usw.) in geeigneter und ausreichender Weise vor Frost zu schützen. Um das Einfrieren der Stockwerksleitungen zu vermeiden, ist bei großer andauernder Kälte (minus 4 Grad) der Hausbesorger verpflichtet, die Haustore und Gangfenster geschlossen zu halten und jene Leitungen, die der Frosteinwirkung stark ausgesetzt sind, während der Nachtzeit im Einvernehmen mit den Hausparteien abzusperren, zu entleeren und tagsüber nur zeitweise zwecks Wasserentnahme zu öffnen. Bei der Entleerung der Wasserleitungen ist die h ö c h s t g e l e g e n s t e Entnahmestelle jedes Steigstranges so lange geöffnet zu halten, bis die Leitung vollständig entleert ist, sodann aber wieder zu schließen.

  9. Die Absperrung erfolgt bei den im Keller befindlichen Absperrhähnen (Steigleitungen), jedoch bleibt der Auslaufhahn, damit ein vollkommenes Entleeren stattfinden kann, geöffnet. Hauswechsel und Wassermesser sind stets leicht zugänglich und von jeder Lagerung freizuhalten, gegen Frost und das Eindringen von Oberflächen- und Grundwasser sowie gegen sonstige Beschädigungen und Verunreinigungen ausreichend zu schützen.

  10. Das Zusperren und Öffnen des Haustores bei Eintritt und Ablauf der vorgeschriebenen Sperrzeit sowie auf Verlangen das Öffnen des Haustores während dieser Zeit.

  11. Die Verwahrung der Schlüssel für den Hof, Keller oder andere Hausteile. Er hat Vorsorge zu treffen, dass den zur Benützung des Kellers, des Hofes oder der anderen Hausteile berechtigten Hausbewohnern diese Schlüssel jederzeit zugänglich sind.

  12. Die Verrichtung der für das Haus notwendigen Dienstgänge.

  13. Die Reinigung der Gehsteige in der Zeit vom 1. November bis 31. März täglich, in der übrigen Jahreszeit bei sich ergebendem Bedarf, nach jedem Schneefall ohne Rücksicht auf die Jahreszeit, ferner die Bestreuung der Gehsteige bei Glatteis, die zur Vermeidung des Absturzes größerer Schneemassen notwendige Freimachung der Dächer vom Schnee und von überhängenden Eisbildungen nach Aufstellung von Warnungszeichen und Abschrankung des etwa gefährdeten Straßenteiles, dies alle gemäß § 83 der Straßenpolizeiordnung.

  14. Den Verlust von Hausschlüsseln sowie das Nichtfunktionieren der Hausglocke unverzüglich dem Hauseigentümer (Verwalter) sowie der örtlichen Polizeidienststelle bzw. der Gendarmerie zu melden.


Verschwiegenheitspflicht:


Der Hausbesorger ist zur Verschwiegenheit über die Privat- und Familienverhältnisse der Hausbewohner verpflichtet und darf hierüber nur behördlichen Organen, die sich als solche ausweisen.

 

WEG-Objekte
Wem obliegt die Erhaltung der Außenfenster?

Die Erhaltungspflicht der Außenfenster im Anwendungsbereich des Wohnungseigentums obliegt grundsätzlich der Eigentumsgemeinschaft. Die Erhaltungspflicht kann nach schriftlicher Vereinbarung im Wohnungseigentumsvertrag auch auf den einzelnen Wohnungseigentümer übertragen werden.

Es ist auch möglich durch einen einstimmigen Beschluss der Wohnungseigentumsgemeinschaft, eine abweichende Regelung zu treffen. Dieser Beschluss muss einstimmig sein und die Beschlussfassung gem. § 24 WEG erfolgen. Eine Verbücherung im Grundbuch ist auch erforderlich.

Energieausweis
Was ist der Energieausweis?
Der Energieausweis ist mit dem Typenschein für Ihr Auto vergleichbar. Viele interessante Kennwerte Ihres Hauses sind darin enthalten, wie zum Beispiel der zu erwartende Heizenergieverbrauch. Je nach Bundesland sind die Berechnungsmodelle etwas unterschiedlich. Der wichtigste Kennwert ist aber in jedem Energieausweis enthalten: Die Energiekennzahl für Ihr Haus (=der spezifische Heizwärmebedarf). Der Energieausweis muss von einer befugten und qualifizierten Person ausgestellt werden
Wer benötigt einen Energieausweis?
Gemäß der umzusetzenden EU-Richtlinie benötigt man bei allen neuen Gebäuden einen Energieausweis bereits beim behördlichen Bauverfahren. Auch bei umfassender Sanierung, bei Zu- und auch bei Umbauten ist ein Energieausweis nötig. Seit 2009 ist ein Energieausweis ebenfalls bei Verkauf, Verpachtung oder Vermietung von Häusern, Wohnungen, Büros oder Betriebsobjekten vorzulegen. Die Gültigkeitsdauer des Energieausweises beträgt zehn Jahre. Verantwortlich für das Vorliegen ist der Bauherr, der Vermieter bzw. der Verkäufer des Objekts.
TOP NEWS
20.04.2010
Notfall Email